Retention Champions: What we can and cannot learn from health app loyalty data

When comparing user retention across app categories, Health and Fitness apps are clearly leading the pack: 30 days after its initial installation and launch, almost 50% of Android users are still using a Health and Fitness app. Weather apps come in second with a 30-day retention rate of ca. 35%, News & Magazines apps rank third with ca. 27%:

30-day-retention by app category (March 2016, Android)

These numbers, published by Yahoo-owned Flurry Analytics in May 2016, are encouraging for everyone in the digital health space. However, the Health and Fitness category covers a wide spectrum of apps, from 7-minute workouts to medical devices. So how about a more narrow definition of Health apps as apps supporting managing a health condition? „Retention Champions: What we can and cannot learn from health app loyalty data“ weiterlesen

Am Arzt vorbei? Gros der Digital Health Startups in DACH fokussiert auf Patienten

Was sind die wichtigsten Zielgruppen deutschsprachiger Digital Health Startups? Und was sind die wichtigsten Use Cases aus Anbietersicht? Nach diese Kriterien haben wir versucht, den Digital Health Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz („DACH-Region“) zu kartieren.

Das wichtigste Ergebnis vorab: Die überwiegende Zahl der Angebote richtet sich ausschließlich oder zumindest auch an den Patienten. In einem Gesundheitssystem, in dem Patienten typischerweise nicht selbst zahlen, ist dies beachtlich. Lediglich eine überschaubare Menge von Angeboten richtet sich direkt an die Leistungserbringer. Das Ergebnis der Analyse haben wir in einer kleinen Infografik aufbereitet:

HealthBytes Analysis: German digital health offeringsby target group and use case

Einige weitere Muster sind aus unserer Sicht hervorzuheben:
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Q3/2015: Digital Health Funding mit unverändert hoher Dynamik

3,3 Mrd. USD Venture Capital flossen von Januar bis Ende September 2015 in den amerikanischen Digital Health Sektor. Die Zahlen stammen vom US-Investor RockHealth, deren Analysten sich auf Finanzierungsrunden mit einem Volumen >2 Mio. USD konzentriert haben. Damit bewegt sich 2015 leicht über dem Niveau des vorherigen (Rekord-)jahres:

DIgital Health Funding USA Q3/2015 (kumuliert)

 

Das meiste Kapital floss in die Kategorie „Healthcare Consumer Engagement“ (489 Mio. USD), gefolgt von „Wearables and Biosensing“ (430 Mio. USD) und „Personal Health Tools“ (315 Mio. USD). Teilsweise ist dieses Ranking jedoch stark von einzelnen Transaktionen getrieben: 300 Mio. der 430 Mio. USD in der Kategorie Wearables entfallen alleine auf das Unternehmen Jawbone.

Und in Deutschland?  „Q3/2015: Digital Health Funding mit unverändert hoher Dynamik“ weiterlesen

Viel Funding und der erste Exit: Digital Health in DACH mit starkem ersten Quartal

In wenigen Wochen mehr als 12 Mio. € Wachtumsfinanzierung und der Verkauf von Feingold Technologies an sharecare: Noch nie waren deutsche Gesundheits-Startups präsenter als im ersten Quartal 2015. Grund genug, die wichtigsten Entwicklungen nochmal in einem eigenen Post zusammenfassen.

Digital Health Funding Germany Austria Switzerland vs. USA: Q1/2015

 

Das Jahr beginnt mit Finanzierungswelle

Erst im März erklärte der deutsche Investor Capnamic E-Health zum Trendthema. Doch während die Kölner den Trend noch an Finanzierungsanfragen festmachten, machen andere Investoren und Startups schon Nägel mit Köpfen: Mit Clue, „Viel Funding und der erste Exit: Digital Health in DACH mit starkem ersten Quartal“ weiterlesen

Startup-Frühling in der deutschen Gesundheitsbranche

Es tut sich etwas in der deutschsprachingen Digital Health Szene: Seit unserer letzten Bestandsaufnahme im September 2014 sind 13 (!) weitere Startups auf unserem Radar erschienen. Mit zunehmender Fülle wird unsere Landkarte zwar nicht übersichtlicher, wir haben uns dennoch entschieden, die bewährte Darstellung beizubehalten:

DigitalHealth-Startups in Deutschland / Österreich / Schweiz (Stand 03/2015)

Woher kommen die neuen Startups? Was machen sie? Das Bild ist gemischt: Einige sind schon Jahre mit einem Angebot am Markt, andere sind erst wenige Wochen alt und arbeiten noch auf den Launch hin. Für einen schnellen Überblick haben wir die Neuzugänge tabellarisch zusammengefasst – inklusive Kurzbeschreibung des angebotenen Services / Produktes: „Startup-Frühling in der deutschen Gesundheitsbranche“ weiterlesen

TK-App vs. MySugr: Können Krankenkassen Digital?

Mit der neuen App „DiabetesTagebuch“ setzt die Techniker Krankenkasse (TK) auf ein ähnliches Konzept wie MySugr: Ein mobiler Begleiter als Ergänzung für die digitale Diabetiker-Schulung. In der Umsetzung zeigt die TK jedoch noch viel Luft nach oben, wie bereits ein einfacher Vergleich des Registrierungsprozesses deutlich macht.

TK-DiabetesTagebuch vs. MySugr-Tagebuch: Vergleich Registrierungsprozess

Es ist schwer vorstellbar, dass die TK so signifikant Downloads zu neuen Nutzern zu konvertiert. Der Fokus der App scheint aktuell also eher auf bereits existierende Nutzer des TK Diabetes-Coaching-Angebots zu liegen.

Bemerkenswert ist auch das implizite Commitment der TK. Offenbar ist man in Hamburg bereit, die digitale Lernkurve dauerhaft zu beschreiten und das erforderliche Know-How intern aufzubauen. Anders haben sich die Kollegen der österreichischen Sozialversicherungsanstalt (SVA) entschieden: Anstatt ein eigenes Angebot zu entwickeln, erstattet die SVA ihren versicherten Diabetikern seit kurzem die Kosten für Schulungen über die MySugr-Plattform. So profitieren in der Alpenrepublik Versicherung und Versicherte sofort vom bei MySugr über Jahre aufgebautem Experten-Wissen.

Wir haben uns trotz aller Hürden die Zeit genommen „TK-App vs. MySugr: Können Krankenkassen Digital?“ weiterlesen

So brachte 2014 den Durchbruch für Digital Health

Rekordkapitalzufluss in den USA, eine stark wachsende und immer besser organisierte Schar europäischer Startups und eine zunehmende Visibilität auch beim deutschen Durchschnittsverbraucher: Rückblickend hat 2014 das Zeug zum Jahr des Durchbruchs für Digital Health – auch außerhalb der USA. Hier die Zusammenfassung der aus unserer Sicht wichtigsten Entwicklungen:

>4 Mrd. USD Digital Health Funding in den USA

Nach den jüngsten Zahlen von RockHealth sind in 2014 alleine in den USA 4,1 Mrd. USD Venture Capital in Digital Health Startups geflossen. Das fünfte Rekordjahr in Folge ist damit nicht ’nur‘ eine Verdoppelung zu 2013, sondern entspricht grob dem Gesamt-Kapitalzufluss der letzten drei Jahre. Wie immer fließen dabei in die RockHealth-Zahlen nur Finanzierungsrunden mit einem Volumen >2 Mio. USD ein.

Digital Health Funding 2010 - 2014 Full Year

Die Megathemen 2014 waren „So brachte 2014 den Durchbruch für Digital Health“ weiterlesen

Digital Health: Europäische Konferenzen in 2015

Für den digitalen Gesundheitssektor geht das Jahr 2014 als Jahr der Rekorde zu Ende. Zeit, den Visual Digital Health Konferenzen EuropaBlick auf 2015 zu richten, das direkt im Januar mit der CES und dem LifeLong Tech Summit startet. Wir haben die europäischen Veranstaltungen zusammengetragen, auf denen sich Startups, Investoren, Krankenkassen, MedTech- und Pharma-Firmen in 2015 zum Thema digitale Gesundheit und Internetmedizin vernetzen und austauschen: „Digital Health: Europäische Konferenzen in 2015“ weiterlesen

Q3/2014: Digital-Health-Kapitalzufluss 2014 übersteigt 3 Mrd. USD-Marke

Laut der jüngsten Zahlen von RockHealth sind im dritten Quartal 2014 700 Mio. USD Venture Capital in digitale Gesundheitsangebote geflossen. Die Investitition in Digital Health eilen damit weiterhin von Rekord zu Rekord: Bereits jetzt übersteigt das Investitionsvolumen 2014 das ganze Jahr 2013 um 50% (2012: ~2 Mrd. USD).

Digital Health Venture Capital Zufluss Q3 (USA, 2011-2014)

Nach einem extrem starken zweiten Quartal mit einem Zuwachs von 1,6 Mrd. USD ebbt das Wachstum im Quartalsvergleich zwar ein wenig ab, doch scheint der Betrachtungshorizont insgesamt zu kurz für strukturelle Rückschlüsse. Beim genaueren Hinsehen zeichnen sich im dritten Quartal folgende Trends ab:

  • Wachstumstreiber Digitale Therapien: Wenn auch mit knapp 100 Mio. USD als Kategorie absolut überschaubar, so verzeichnet die Kategorie „Digitale Therapie“ relativ das größte Wachstum. Seit 2013 hat sie um Faktor 32 (!!!) zugelegt. Die Kategorie enthält vor allem Angebote, die Patienten bei einer Verhaltensänderung unterstützen sollen. Beispiele sind Omada Health (Diabetes-Prävention) und Kurbo (Gewichtsreduktion).
  • Megatrend Analytics und Big Data: In den ersten drei Quartalen 2014 sind fast 400 Mio. USD in Firmen zu Analyse von Gesundheitsdaten geflossen. Damit führt das Thema Big Data den Kapitalzufluss deutlich an, gefolgt von „Digital Medical Devices“ und „Healthcare Consumer Engagement“, also Angeboten, die Gesundheitsdienstleistungen oder Versicherungen an Konsumenten verkaufen.
  • Zunehmende M&A-Aktivität: Im dritten Quartal 2014 wurden beinahe 20 Digital Health Transkationen verkündet. Als Käufer treten dabei sowohl Tech-Firmen (z.B. Übernahme von Lift Labs durch Google) als auch etablierte Healthcare-Spieler auf. So hat beispielsweise der Krankenhausbetreiber HCA Healthcare das Ärzte-Workflow-Management-Tool PatientKeeper übernommen, um Patientenversorgung und -zufriedenheit zu erhöhen.

Dass 2014 bereits jetzt ein Rekordjahr ist, zeigen auch die weniger restriktiv definierten Zahlen des New Yorker Accelerators StartupHealth: Hier kommt man zum Ende von Q3 sogar schon auf 5 Mrd. USD Kapitalzufluss in 2014. Unabhängig von der Datengrundlage ist besonders die große Zahl von Corporate Exits erfreulich, da sie zukünftigen Investments von Finanz- bzw. VC-Investoren eine noch klarere Perspektive gibt und so eine anhaltende Investitionsdynamik unterstützt.