Schwer zu definieren: Digital Health, Health 2.0, et al.

Im noch jungen Markt für digitale Geschäftsmodelle im Gesundheitsbereich ist es leicht, den Überblick über die (nicht ganz überlappungsfreien) Definitionen zu verlieren. Für einen ersten Überblick im Folgenden einige Denkansätze:

  • Health 2.0 – Verhaltensänderung beim Individuum: Esther Dyson grenzt Health 2.0 vor allem gegen Healthcare (Health 1.0) ab: Nach ihrer Definition geht es bei Health 2.0 um Modelle, die den einzelnen Patienten dazu motivieren, sich gesünder zu verhalten (Video).
  • Digital  Health (1/2) – Die Früchte der Digitalisierung: Nach der Definition des World Economic Forum verleibt sich Digital Health alle Vorteile aus der Anwendung fortschrittlicher Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitsbereich ein, d.h. aus der Sammlung, dem Teilen und dem Verwenden von Informationen, die Gesundheit oder das Gesundheitswesen verbessern können.
  • Digital Health (2/2) – Die Verbindung zwischen Technologie und Medizin: Von Krankenhausmanagement über die elektronische Gesundheitsakte bis hin zu Fitness-Trackern: RockHealth sieht Digital Health als Äquivalent zu technologischer Innovation im Gesundheitbereich – und geht damit noch weiter als das WEF.
  • mHealth – Alles, was mobil ist: Die mHealth Alliance definiert mHealth als mobile Geräte, z.B. Handys, Patientenüberwachungsgeräte, Tablets, PDAs, etc, die die Medizin oder das Gesundheitswesen unterstützen.

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