Gesünder durch Apps: Fünf innovative Motivationsansätze

Möhre am StockViele digitale Gesundheitsangebote setzen auf (Sekundär-)Prävention durch gesünderes Verhalten. So machen präventive Kategorien wie Fitness, Ernährung oder Compliance/Adhärenz eine wesentlichen Teil des Gesundheitsangebotes der App-Stores aus. Wie wirksam die Ansätze sein können, zeigen erste Studien. Wir haben einen „Kassensturz“ der aktuell im Markt sichtbaren Motivationsansätze gemacht – nicht nur im Gesundheitsbereich. Dabei haben wir fünf Ansätze identifiziert, die aus unserer Sicht das Potenzial haben, Patienten alleine oder in Kombination zu gesünderem Verhalten zu motivieren:

  1. Live Feedback: Direkte Rückmeldungen zum eigenen Handeln verändern das Verhalten: So bewirkt z.B. die bloße Messung und Anzeige der Geschwindigkeit ein langsameres Fahren. Apps wie MyFitnessPal und das (inzwischen eingestellte) 100plus nutzen diesen Mechanismus.
  2. Gamification: Gute Spiele fesseln. Dieses Prinzip machen sich Apps wie der MySugr  Companion oder SuperBetter zunutze: Durch Schaffung eines spielerischen Kontexts geben sie dem Patienten eine Mission und halten ihn dauerhaft am Ball.
  3. Gratification: Bonuspunkte haben sich nicht nur in der Luftfahrtindustrie bewährt: Apps wie ShopKick motivieren Nutzer zum Kauf durch ortsbasierte Zuspielung von Angeboten. Diesen Mechanismus nutzt auch MangoHealth: Patienten die ihre Therapie konsequent umsetzen, erhalten Einkaufsgutscheine. In diesem Zusammenhang auch interessant ist die App Pact (früher GymPact): Nutzer zahlen in einen Topf ein, aus dem wiederum Nutzer für das Erreichen Ihrer Fitness- oder Ernährungsziele („Pacts“) bezahlt werden.
  4. UI/UX (User Interface / User Experience): Eine durchdachte, attraktive Nutzerschnittstelle kann lästige Tätigkeiten erfreulicher machen. So macht das lästige sortieren des Posteingangs mit der App Mailbox beinahe Spaß. Apps wie Wunderlist definieren sich sogar primär über die einfache und ansprechende Bedienbarkeit.
  5. Social: Wie stark soziale Interaktion fesseln kann, zeigen die Nutzungsstatistiken von Facebook. Angebote wie Audax Zensey und Dacadoo nutzen soziale Komponenten, um Gruppendynamik zu erzeugen. Auf PatientsLikeMe führen z.B. unter ALS leidende Patienten detaillierte Patiententagebücher, um sich auf Basis ihrer Beschwerden und Medikamente mit anderen Betroffenen zu vernetzen.

Für sich genommen und konsequent umgesetzt bietet jeder der beschriebenen Ansätze aus unserer Sicht bereits ein großes Potenzial. Gut kombiniert haben sie das Zeug, viele Menschen zur Prävention zu motivieren die Gesundheit im großen Stil zu verbessern.

„Ingestibles“: Bessere Compliance durch schluckbare Sensoren?

Rund die Hälfte der chronisch Kranken verschriebenen Medikamente nicht oder nicht richtig eingenommen. Für Ärzte ist dies schwer zu durchschauen und eine wirkungsvolle Weiterentwicklung der Therapie kaum möglich, wie kürzlich sehr akkurat in der FAZ beschrieben.

Smartphone-Apps können die Therapietreue deutlich steigern, dezidierte Lösungen wie Glow Caps zeigen in ersten Studien sogar ein noch größeres Potenzial. Noch einen Schritt weiter geht das US-Startup Proteus:

  • Eine einnehmbare, mit einem Mikrochip versehene Tablette registriert die Einnahme von Medikamenten und übermittelt diese an einen als Pflaster am Bauch getragenen Sensor.
  • Der Sensor am Bauch sammelt weitere Daten wie z.B. Bewegungs- und Schlafmuster und übermittelt den gesamten Datensatz an eine Smartphone-App. Aus dieser kann der Nutzer sie z.B. mit ihrem Arzt oder ihrer Familie teilen.

Proteus Health ist bisher mit über 170 Mio. USD finanziert. Während das langfristige Ziel eine Integration des Chips in bestehende Tabletten ist, ist das erste Produkt „Helius“ eine dezidierte Tablette ohne eigenen Wirkstoff. Bisher wird Helius z.B. durch die Apothekenkette Lloyds (UK) vertrieben. Zur Akzeptanz durch Patienten liegen (zumindest uns) bisher keine Informationen vor.

Digital Health wirkt: Beispiel Medikamenten Compliance

Der Anspruch von Digital Health oder Health 2.0: Technologie unterstützt Patienten bei gesünderem Verhalten. So verbessert Digital Health nicht nur die Gesundheit, sondern senkt auch die Kosten im Gesundheitssystem (siehe auch Esther Dyson’s These: „More Health, Less Healthcare“). Aber kann Technologie Patienten tatsächlich zu nachhaltiger Verhaltensänderung motivieren? Jüngste Studien zum Thema Medikamenten-Compliance sind diesbezüglich vielversprechend:

  • Die WHO (und diverse andere Studien) geht davon aus, dass nur 50% der Medikamente, die chronisch Kranken verschrieben werden, auch tatsächlich eingenommen werden
  • Mit einer Medikamenten-Erinnerungs-App (MediSafe) konnte dieser Wert auf 81% gesteigert werden.
  • Mit ihren „GlowCaps“ konnte die Firma Vitality diesen Wert sogar auf über 90% steigern. GlowCaps sind funkgesteuerte Deckel für die in US-Apotheken üblichen Tabletten-Behälter. Zum Einnahmezeitpunkt beginnen diese zunächst zu glimmen, dann zu blinken und schließlich mit einem Signalton auf sich aufmerksam zu machen. Nur durch ein Öffnen des Behältnisses kann der Patient sein GlowCap ruhigstellen.

Verbesserung der Medikamenten-Compliance durch Digital Health

Nach diesen Ergebnissen scheint Digital Health also tatsächlich einen deutlichen Beitrag zur Verbesserung der Compliance leisten zu können – und so zur Senkung signifikanter Kosten im Gesundheitssystem beitragen.

 

IMS: Fehlende Medikamenten-Compliance kostet US-Gesundheitssystem ca. 200 Mrd. USD in 2012

In einem Ende Juni veröffentlichten Report beziffert IMS die Kosten fehlender Medikamenten-Compliance in den USA auf 213 Mrd. USD in 2012. Dies entspricht ca. 8% der US-Gesundheitsausgaben im gleichen Jahr. Die Analyse beruht auf einer im Oktober 2012 veröffentlichen weltweiten Erhebung zum Umgang mit Medikamenten. Ca. 50% der Kosten werden dabei laut IMS auf Nicht-Adhärenz verursacht, d.h. die Nicht- oder Falsch-Einnahme durch den Patienten:

Treiber für Kosten der Nicht-Adhärenz in den USA (IMS Institute, 2013)

Bei einem Vergleich mit den geschätzten Kosten der Nicht-Adhärenz in Deutschland erscheint die Größenordnung nicht vollkommen abwegig. So kommt die jüngste Schätzung (booz & co. und Bertelsmann-Stiftung auf direkte Kosten von ca. 35 Mrd. € im Jahr. Gemessen an den deutschen Gesundheitsausgaben ist dies zwar höher als die IMS-Zahl, allerdings wird der Adhärenz-Begriff in der entsprechenden Studie auch weiter gefasst als die Medikamenteneinnahme.

Erste Diabetes App auf Rezept

WellDoc kündigt in den USA die erste rezeptpflichtige Typ-2-Diabetes App BlueStar an (offizielle Pressemitteilung)

BlueStar wird vom Hersteller als Ergänzung zur bestehenden Betreuung durch den Leistungserbringer bzw. Arzt positioniert und hat das Ziel die Adhärenz der Nutzer zu verbessern („BlueStar befähigt Patienten, den vom Leistungserbringer definierten Therapieplan zu befolgen“).

bluestar_mediapg_preview

BlueStar unterstützt dabei die Therapiedurchführung anhand von krankheits-spezifischen Informationen und Inhalten, Echtzeit-Coaching (vom Hersteller als „Rückmeldung zu den persönlichen Gesundheitsdaten wenn benötigt und im richtigen Moment“ beschrieben) sowie motivatorischen Nachrichten. Die enthaltenen Therapieelemente die unterstützt werden, umfassen dabei Medikation, Ernährung, Bewegung sowie Erfassung von Messwerten.

Der einzige bisher vom Hersteller auf der BlueStar Homepage veröffentlichte inhaltliche Screenshot der App zeigt eine Erinnerung zur Blutzuckermessung. Ergänzt wird die Erinnerung durch eine motivatorische Nachricht: „Think positively – Replace negative thinking with positive affirmations as often as you can. Attitude is everything!“

BlueStar-promo-image

Neben den nutzergerichteten Funktionen soll die App die erfassten Messdaten an den Leistungserbringer weiterspielen um die Therapieentscheidung zu unterstützen und zu verbessern.

BlueStar wird wohl im Laufe dieses Jahres auf Rezept verfügbar sein und wird neben Mobile auch Tablet und PC unterstützen. Die Nutzungsgebühr für das Angebot soll nach ersten Aussagen bei ca. 100-150$ je Monat und Nutzer liegen, die wahrscheinlich von den Versicherungen erstattet wird.

 

US-Versicherer: Bonus für gesundheitsbewusstes Verhalten, Beweisführung per App

Mit „ObamaCare“ können US-Versicherer bis zu 30% der Versicherungsgebühren als sogenannten „Wellness-Incentive“ ausloben, d.h. als Anreiz für eine sichtbare Verhaltensänderung. Die Motivation: Eine Eindämmung der Kostenexplosion im US-Gesundheitssystem durch gesundheitsbewussteres Verhalten bzw. eine verbesserte Compliance. Mit Aetna versucht nun eine der großen US-Krankenversicherungen, mit Hilfe der neuen, hauseigenen App CarePass die Datengrundlage für verhaltens-basierte Bonus-Schemata zu schaffen. Nach Angaben der Technology Review setzt Aetna dabei auf eine Einbindung existierender Tracking-Lösungen:

  • Mittels CarePass können sich Nutzer Ziele setzen, z.B. ein bestimmtes Kleidungsstück (wieder) tragen zu können. Anschließend schlägt die App Ansätze zum Erreichen dieser Ziele vor.
  • Über Schnittstellen zu Trackern wie FitBit, Jawbone Up sowie zu existierenden Apps greift CarePass die tatsächliche Nutzeraktivität ab und ergänzt diese mit weiteren Informationen aus der digitalen Patientenakte der Nutzer.

Noch hängt kein konkretes Bonus-Schema an der Nutzung der App bzw. dem nachgehaltenen Patientenverhalten. In der offiziellen Sprachregelung will Aetna bisher vor allem gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen. Gleichzeitig will Aetna einen zentralen Speicherort für Verhaltensdaten etablieren, um diese auch anderen Anwendungen, z.B. für Ärzte, zur Verfügung zu stellen. Mit Kaiser Permanente versucht bereits mindestens ein weiterer Versicherer ein ähnlichen, wenn auch nicht identischen Weg zu gehen.

Während also zunächst eine Unterstützung der Verhaltensänderung im Fokus steht, scheint die Setzung eines zusätzlichen Anreizes durch das durch ObamaCare zur Verfügung gestellte monetäre Potenzial nur eine Frage der Zeit zu sein. Im Rahmen des MIT Technology Review Mobile Summit äußerte eine Aetna-Sprecherin, dass dies wahrscheinlich durch die Arbeitgeber getrieben werden wird: Im amerikanischen Versicherungssystem haben diese einen Anreiz, gesundheitsbewusstes Verhalten zu fördern und so die Kosten ihres jeweiligen Corporate Health Plans zu reduzieren.

Arzneimittelhersteller erproben digitale Therapien auf Rezept

Mit Hilfe des Online-Angebots deprexis wollen Unternehmen und Forschungseinrichtungen depressiv Erkrankte behandeln. Um die positiven Effekte weiter zu belegen, sollen bis 2015 1.000 Patienten im Rahmen einer weiteren Studie behandelt werden.

Beim genaueren Hinsehen zeigt deprexis dabei spannende Trends auf:

  • Von medialem Content zu interaktiven Angeboten: Entwickelt wurde deprexis anscheinend federführend vom Hamburger Unternehmen GAIA AG. GAIA’s knapp gefasste Website lässt auf einen Fokus auf (multimediale) Informationsprogramme für Ärzte und Patienten schließen. Bei den patienten-orientierte Programme scheint dabei der Schwerpunkt auf Adhärenz bzw. Compliance zu liegen. Ein interaktives Angebot für Patienten wie deprexis stellt dabei eine spannende Weiterentwicklung zu den bisherigen, Content-fokussierten Angeboten wie z.B. Aufklärungs-DVDs dar.
  • Pharma-Industrie experimentiert mit digitalen Angeboten: Herausgeber von deprexis ist der Arzneimittelhersteller Merz Pharmaceuticals. Der Versuch, „digitale Wirkstoffe“ bzw. „digitale Therapien“ am Markt zu etablieren erscheint dabei als innovative strategische Antwort auf die zunehmende Ergebniserosion der Arzneimittelhersteller.
  • Krankenkassen erstatten digitale Angebote: Mehrere Krankenkassen zahlen für ihre Mitglieder die Teilnahme an deprexis. Beispielhaft seien hier die mhplus Krankenkasse sowie die dak und die Allianz zu nennen.  Die Gebühren je Nutzer betrugen im Oktober 2012 rund 280 Euro, wobei einige Marktteilnehmer davon ausgehen, dass die Gebühren inzwischen angehoben wurden.

Sollte deprexis zukünftig auf breiter Ebene durch die Kassen erstattet werden, könnte dies der Entwicklung digitaler Gesundheitsangebote in Deutschland in Zukunft deutlichen Rückenwind geben. In einem solchen Fall scheint ein Markteintritt der etablierten Pharmaunternehmen in den Digital Health Markt nur eine Frage der Zeit. In den USA strecken einige dieser Spieler bereits sichtbar ihre Fühler aus (siehe z.B. Corporate-Partner auf der Partner-Liste von RockHealth)

Ärzte würden Apps empfehlen

Ärzte sehen eine positive Wirkung von Gesundheits-Apps: Über 90% der befragten US-Ärzte glauben an eine Verbesserung der Patienten-Gesundheit durch Nutzung mobiler Gesundheits-Anwendungen. Entsprechend hoch ist auch die Bereitschaft den Patienten Gesundheits-Apps zu empfehlen. Das gilt insbesondere für die Gebiete Therapieeinhaltung bzw. Adhärenz, Prävention und chronische Erkrankungen wie Diabetes.

Die Befragung wurde von eClinicalworks in den USA durchgeführt (n=2.291):

infograph_healow_lg

 

Kosten der Non-Compliance in Deutschland werden auf bis zu 75 Mrd. € geschätzt

Non-Compliance, d.h. fehlende Therapietreue bedeutet für die betroffenen Patienten ein schlechteres Therapieergebnis und Verschlechterung der individuellen Lebensqualität. Darüber hinaus entstehen beträchtliche Kosten für das Gesundheitssystem z.B. durch häufigere Hospitalisierung. Zudem fallen weitere Folgekosten für die Volkswirtschaft z.B. durch Arbeitsausfall an. Die vorliegenden Studien schätzen die resultierenden jährlichen Gesamtkosten auf bis zu 75 Mrd. €.

Quelle der
Schätzung
Jahr der Veröffentlichung Inklusive Folgekosten Kosten-
schätzung
  ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände 2002 Ja 10 Mrd. €
  ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände 2007 Nein 10 Mrd. €
  Deutsche Agentur für Health Technology Assessment 2007 Nein 10 Mrd. €
  booz & co und Bertelsmann Stiftung 2012 Ja 38-75 Mrd. €*

*Nur Hypertonie, Asthma/ COPD, chronische Rückenschmerzen, Depression und Gelenkrheumatismus

Die den Schätzungen zu Grunde liegenden Studien zur Therapie-Compliance gehen von einer Non-Compliance von 50% und mehr aus.

Quelle der Schätzung Betrachtetes Land Jahr der Veröffentlichung Anteil Non-Compliance
  ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände Deutschland 2002 >50%
  World Health Organization Industrienationen 2003 50%
  CapGemini International 2011 50%
  booz & co und Bertelsmann Stiftung International 2012 20-30%

Deutsche Krankenkassen entdecken Potenzial von Smartphone-Apps

Versicherungs-Apps Deutschland (ausgewählt)

Es scheint, als ob deutsche Krankenkassen zunehmend das Potenzial von Apps entdecken. Während fast jede Versicherung inzwischen „irgendwie“ im AppStore vertreten ist, scheinen die jüngsten Aktivitäten zunehmend gezielter Marketing- oder sogar Präventionsziele als Hintergrund zu haben:

  • Bereits seit 09/2012 kooperiert die AOK Nordost mit dem Schweizer Fitness- und Wellness-Portal Dacadoo (vormals QUENTIQ) im Rahmen der Initiative AOK mobil vital. Die Hoffnung der AOK: Mit der durch die Kooperation für Mitglieder kostenlosen) Dacadoo-Nutzung verhalten sich ihre Mitglieder gesünder und tragen so zu mittel- und langfristigen Kostensenkung bei. Darüber hinaus bietet die AOK eine große Zahl eigener informationslastiger Angebote in App-Form an.
  • Die DAK ist inzwischen mit mehreren eigenen Apps vertreten. Die jünste App, der DAK Fit-Check (April 2013), hat dabei einen ähnlichen Anspruch wie Dacadoo, geht aber noch einen Schritt weiter: Ähnlich wie Audax Zensey und weitere amerikanische Start-ups kombiniert die App einen „Fitness-Coach“ mit Bar- und Sachprämien. Im Falle der DAK entstammen diese dem eigenen Bonusprogramm (DAKgesundAktivBonus).
  • Auch die Techniker Krankenkasse verfügt mittlerweile über ein ganzes Portfolio eigener Apps. Mit Angeboten wie einem Lexikon, einem Klinikführer oder einem Kiosk für die eigenen Broschüren setzt die TK – ähnlich wie die AOK – den Schwerpunkt bei Informationsangeboten. Das interaktivste Angebot der TK ist zur Zeit der TK Fit Check, der den Nutzern einfache Selbsttests erlaubt.
  • Viele andere Krankenkassen sind inzwischen ebenfalls mit Apps vertreten. Anwendungen wie der BARMER Campus Guide oder typische BKK Apps (z.B. BKK-A.T.U. App) haben bisher jedoch meist einen starken Marketing- bzw. Informationscharakter. Im Vergleich haben die Angebote von Dacadoo oder DAK Fit Check einen höheren Präventionsanspruch.

Die Beschreibung der Angebot ist zwar nicht erschöpfend, zeigt aber einen möglichen Trend hin zu interaktiveren, präventions-orientierten Angeboten auf, wie er in den USA bereits seit längerem erkennbar ist. Mit weiter zunehmender Smartphone-Penetration erscheint dieser Schritt auch für deutsche Krankenkassen nur logisch.