GSMA: mHealth mit 194 Mrd. € Potenzial in 2017 (EU)

Eine gemeinsame Studie des internationalen Mobilfunkdachverbandes GSMA und PWC vom Mai 2013 sieht in der EU in 2017 ein Netto-Kosteneinsparungspotenzial von knapp 100 Mrd. €. Das Gesamtpotenzial von 2013 bis 2017 beziffert die Studie sogar auf 265 Mrd. €. Hinzu kommen Produktivitätszuwächse, die die Autoren in 2017 auf eine ähnliche Größenordnung schätzen (93 Mrd. €). Allein für Deutschland sehen die Autoren ein Einsparpotenzial von 16 Mrd. € und ein Produktivitätspotenzial von 22 Mrd. € in 2017.

Mit 69 Mrd. € (2017) generieren  „Wellness & Prävention“ das Gros des geschätzten Einsparpotenzials, gefolgt von Einsparungen aus besserer Behandlung und Beobachtung. Interessant ist dabei u.a. der Vergleich mit einer kürzlichen McKinsey-Studie zum US-Gesundheitsmarkt: Die Strategieberater beziffern darin das Einsparpotenzial durch „Right Living“ auf eine ähnliche Größenordnung wie die PWC’s Potenzial für „Wellness und Prävention“ – und damit auf die für die typische Domäne von Digital Health. Dass McKinsey das Potenzial nicht als mHealth-Einsparungen, sondern als Big Data Potenzial tituliert, ist wohl eher dem Kontext geschuldet.

mHealth Einsparpotenzial durch Prävention / Lebesstilverbesserung (PWC vs. McKinsey, 2013)

 

Auch sonst fügen sich die bezifferten Potenziale mehr oder minder stimmig in jüngste Studien ein. Die spannende Frage bleibt: Wer schafft es, das Potenzial zu heben?

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