McKinsey: Big Data kann 12-17% der US-Healthcare-Kosten sparen

McKinsey hat Big Data als Mega-Thema ausgemacht und übersetzt dieses aktuell in eine Serie von Veröffentlichungen. In diesem Zusammenhang versuchen die Strategieberater im White Paper „The Big Data Revolution in US Healthcare“ die Wertstiftung von Big Data im Gesundheitsbereich zu beziffern. Für die USA errechnen sie ein Gesamtpotenzial von 300-450 Mrd. USD bzw. 12-17% der amerikanischen Gesundheitskosten.

Nicht alle der identifizierten fünf Hebel (Right Living, Right Care, Right Provider, Right Value und Right Innovation) sind uneingeschränkt international übertragbar. Insbesondere die 70-100 Mrd. USD durch „Right Living“, also Verhaltensänderung hin zu besserer Prävention und Adhärenz dürften aber auch in anderen Ländern in einer ähnlichen Größenordnung ausfallen. Wendet man 3-4% Potenzial auf die deutschen Gesundheitsausgaben an, ergibt sich mit 8-11 Mrd. € ein eher konservatives Potenzial: Booz&Co. und die Bertelsmann-Stiftung schätzten 2012, dass alleine die Verbesserung der Adhärenz in Deutschland 38-75 Mrd. € Potenzial erschließen könnte. Davon entfallen 10-20 Mrd. € auf Produktivitätssteigerung, der Rest auf Senkung der Kosten im Gesundheitssystem.

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