mHealth Kooperationen: Start-ups und etablierte Spieler

Unabhängig von der Betitelung des jeweiligen Marktes, die Experten sind sich einig: Hinter Schlagworten wie „Wellness und Prävention“ oder „Right Living“ verbirgt sich ein Milliardenmarkt.

Auch wenn Gesundheits-Apps nur einen Teil des mHealth Marktes abdecken, wird die sich abzeichnende Konkurrenzsituation hier besonders deutlich: Herausgeber der erfolgreichsten Apps aus den Genres „Health and Fitness“ und „Medical“ des Apple AppStores sind längst nicht nur aufstrebende mHealth Start-ups. Auch etablierte Akteure des Gesundheitswesens versuchen sich entsprechend im innovativen Umfeld des AppStores zu positionieren.

Krankenkassen (z.B. DAK FitCheck, ICD-10 Diagnoseauskunft), Pharma-Unternehmen (z.B. Pill Reminder+, mKalender), Verbände (z.B. LärmApp) und Verlage (z.B. Apotheke vor Ort) sind allesamt mit eigenen, an den Endnutzer gerichteteten, Angeboten im Apple App-Store vertreten. Wie sollten Start-ups mit der zunehmend mobilen Präsenz etablierter Spieler umgehen?

In den USA integrieren sich einige mHealth Start-ups, wie z.B. Healthrageous oder Healthprize direkt in das bestehenede Gesundheitssystem (z.B. durch Monetatisierung über „Corporate Health Plans“). Auch wenn sich dieser Ansatz wegen des unterschiedlichen Versicherungssystems nicht direkt auf den deutschen Markt übertragen lässt, verdeutlicht diese Entwicklung, dass mHealth Start-ups und etablierte Spieler nicht zwangsläufig zu Wettbewerbern werden müssen. Kooperationsmodelle werden auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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